Die IM Internationalmedia AG ist die in München ansässige Muttergesellschaft der Internationalmedia Gruppe, einem globalen, unabhängigen Medienunternehmen mit weiteren Standorten in London und Los Angeles. Der Börsengang selbst erfolgte am 18. Mai 2000. Das weltweit operierende Unternehmen wurde am 15. Januar 2003 ins Prime Standard Segment der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen (WKN 548 880). Filme der Internationalmedia Gruppe erhielten bisher über 350 Nominierungen und Auszeichnungen der Filmindustrie und wurden auf führenden Filmfestspielen wie in Cannes, Berlin, Salt Lake City, San Sebastian, Toronto und Venedig gefeiert. Zu den Filmen der Internationalmedia Gruppe gehören unter anderem Oliver Stones ALEXANDER mit Colin Farrell, Angelina Jolie und Sir Anthony Hopkins, TERMINATOR 3: REBELLION DER MASCHINEN mit Arnold Schwarzenegger, LIFE OF DAVID GALE mit Kate Winslet und Kevin Spacey, BASIC mit John Travolta und Samuel L. Jackson sowie WEDDING PLANNER mit Jennifer Lopez und Matthew McConaughey.
 

Geschäftsmodell
Das Kerngeschäft der Internationalmedia Gruppe besteht aus drei Geschäftsfeldern. Das erste Geschäftsfeld Intermedia Films ist der angestammte Bereich der Gesellschaft, in dem seit dem Jahr 2000 internationale Eventkinofilme entwickelt, finanziert, produziert und vertrieben werden. Dieser Bereich wurde im Jahr 2005 um zwei weitere Standbeine erweitert. Mit dem Geschäftsfeld Intermedia Cinema entwickelt, finanziert, produziert und vertreibt die Gesellschaft Genre-Filme mit Budgets zwischen 10 und 25 Mio. US-Dollar. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Action- und Horrorfilme. Komplettiert wird das Geschäftsmodell durch das dritte Standbein Intermedia TV, in welchem die Internationalmedia Gruppe international auswertbare TV-Formate entwickelt, finanziert, produziert und vertreibt.

Die Schwerpunkte der Geschäftsfelder lassen sich somit folgendermaßen beschreiben:

 

Entwicklung
Die Wertschöpfungskette beginnt mit der Konzeption der Filme und Serien und erstreckt sich von der Stoffsuche über die Drehbuchentwicklung bis hin zur Auswahl der Produzenten, Regisseure und Schauspieler.
 

Finanzierung
Bevor ein Projekt realisiert wird und die Dreharbeiten beginnen, stellt die Internationalmedia Gruppe einen möglichst hohen Prozentsatz des geplanten Filmbudgets durch Vorverkäufe der Rechte an nationale Verleiher in den verschiedenen Territorien sicher. Die so abgeschlossenen Minimumgarantieverträge und die zusätzlichen Erlöserwartungen liegen in aller Regel über den Herstellungskosten der Filme und Serien und bilden die Absicherung für potenzielle Investoren wie Banken, Filmfonds oder Rechtehändler.
 

Produktion
Grundsätzlich investiert die Internationalmedia Gruppe kein eigenes Geld in die Hauptproduktion ihrer Filme, sondern stellt dies ausschließlich über externe Finanzierungen bereit. Somit ist sichergestellt, dass durch Vorverkäufe genügend Sicherheiten vorhanden sind, welche das Risiko der Internationalmedia Gruppe aus der Filmproduktion auf ein äußerst geringes Maß reduzieren. Generell führt die Gesellschaft dabei sowohl Eigenproduktionen als auch als Auftragsproduktionen für Studios durch.

Vertrieb
Das letzte Glied in der Wertschöpfungskette bildet die weltweite Vermarktung der von der Internationalmedia Gruppe realisierten Filme und Serien. Die Lizenzen für Spielfilme werden für einzelne Territorien (Länder) und dort für alle wesentlichen Verwertungsstufen (Kino, Home Entertainment – Video / DVD -, Pay TV, Free TV) vergeben.

Des Weiteren wurde eine eigene Filmbibliothek mit ca. 75 Filmen aufgebaut, an denen die Internationalmedia Gruppe weltweit Rechte hält. Darüber hinaus vertreibt die Gesellschaft auch eine Anzahl von „serviced films“.

Aus den Geschäftsfeldern der Internationalmedia Gruppe ergeben sich die nachfolgenden Erlösquellen:

  • Rückerstattung der Projektentwicklungskosten zzgl. einer Vergütung aus dem Budget des jeweiligen Filmes oder der Serie (Producer Fees),
  • Finanzierungsgebühren (Financing Fees) für die Tätigkeiten bei Filmentwicklung, Finanzierung und Produktion,
  • Vertriebsprovisionen auf die weltweiten Umsatzerlöse,
  • Zusätzliche Gewinnbeteiligungen bei erfolgreichen Filmen und Serien,
  • Erlöse aus der Vermarktung der Rechte, die nach Ablauf des ersten Lizenzzyklus an die Internationalmedia Gruppe zurückfallen und neu lizenziert werden können.
 

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